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Skulptur als Mahnmal sichtbar

BeWo-Projekt gibt verbannten Autor:innen eine Stimme

 „Die Flamme der Worte“: Viel Arbeit und viel Herz war in das Kunstprojekt des Betreuten Wohnens (BeWo) investiert worden, welches in einer Gemeinschaftsarbeit von Betreuungsassistentin und Kunstpädagogin Nataliia Hlaholieva und Klientin Kerstin Schöpe-Steinhoff in den zurückliegenden Monaten entstanden und schließlich im Rahmen der Lesung „Banned Books“ am 27. Januar eingeweiht worden war.

Bei „Banned Books“ wurde aus Büchern gelesen, die in den USA aktuell auf dem Index stehen – wie zum Beispiel aus „Harry Potter“ –, aber auch sozialkritische Texte zu Gender-Themen. Gleichzeitig war an die Bücherverbrennungen 1933 in Deutschland erinnert worden wie auch auf dem Imbuschplatz direkt vor der Quartiershalle in der KoFabrik an der Stühmeyerstraße 33 in Bochum. Genau dort wurde auch die Skulptur aufgestellt und durch Projekt-Initiator Hendrik Becker feierlich im Beisein von Nataliia Hlaholieva, Kerstin Schöpe-Steinhoff und Melanie Pustolla, stellvertretende BeWo-Leitung, enthüllt.

Künftig soll die Skulptur „Die Flamme der Worte“ als mahnendes Zeichen stehen, wenn an Verfolgung, Zensur und Zwang erinnert werden soll.

Bildzeile:

Melanie Pustolla (stellv. BeWo-Leitung) und Kerstin Schöpe-Steinhoff mit der Skulptur (Bild: LWL/Barbara Kather)

Bilder 1+2: LWL/Barbara Kather

Pressekontakt:
Rosa Sommer
LWL-Universitätsklinikum Bochum
Tel.: 0151 40635802
E-Mail: rosa.sommer@lwl.org
Alexandrinenstraße 1-3
44791 Bochum

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Melanie Pustolla (stellv. BeWo-Leitung) und Kerstin Schöpe-Steinhoff mit der Skulptur